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Vitamine – Eine kleine Einführung

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Wozu braucht der Körper eigentlich Vitamine? Und ist es Sinnvoll Vitaminergänzungs-Tabletten teuer in der Apotheke zu kaufen? Auf diese und viele Weitere Fragen möchte ich in meiner Artikelreihe rund um das Thema „Vitamine“ eingehen.

Kleine Menge – Große Wirkung!

Die erste Frage ist natürlich: „Was sind Vitamine überhaupt?“

Im allgemeinen sind Vitamine essentielle (lebensnotwendige) organische Nahrungsbestandteile, welche im Körper nicht ausreichend gebildet werden können. Sie wirken unter anderem als Enzymbestandteile oder im Zellstoffwechsel der Nährstoffe mit.

Der Mangel eines Vitamins wird als Hypovitaminose bezeichnet. Der Überschuss als Hypervitaminose. Wobei beides für den Körper sehr ungesund sein kann.

Die Empfehlung für die Tägliche zufuhr von Vitaminen liegt bei weniger als 20 mg pro Vitamin (Ausnahme: Vitamin C).

Allgemein werden Vitamine mit Buchstaben benannt, was manchmal sehr irreführend sein kann.

Als Faustregel  kann man sagen:

Wer sich abwechslungsreich und ausgewogen ernährt wird keinen Mangel oder Überschuss haben! 

Wenn durch die Aufnahme eines Lebensmittels 10 bis 20% der Täglichen Vitaminmenge gedeckt werden kann, wird es als Vitaminreich bezeichnet.

Vitaminreiche Lebensmittel

Vitaminreiche Lebensmittel decken ca. 10 bis 20% des täglichen Bedarfs.

Einteilung der Vitamine

Vitamine werden in zwei Gruppen eingeteilt, den Fettlöslichen und den Wasserlöslichen. In der Modernen Ernährungslehre werden Sie mit ihren Vollständigen Namen bezeichnet, wobei heute noch beide Systeme parallel bestehen.

Fettlösliche Vitamine müssen, nachdem sie im Darm aufgenommen worden sind von Chylomikronen (Lipoproteinen, also unbestimmten Transporteure, die auch z.B. Cholesterin transportieren) zu ihren Bestimmungsort im Körper gebracht werden.

Wasserlösliche Vitamine werden im Darm direkt durch Carriern oder Rezeptoren absorbiert (aufgenommen) und dann übers Blut zu ihren Bestimmungsort gebracht.

Fettlösliche Vitamine Wasserlösliche Vitamine
  • A, Retinole
  • D, Calciferole
  • E, Tocopherole
  • K, Phyllochinone
  • B1, Thiamin
  • B2, Riboflavin
  • B6, Pyridoxin
  • B12, Cobalamine
  • Biotin
  • Folsäure
  • Niacin
  • Pantothensäure
  • C, Ascorbinsäure

Hinweis: Vitamin D (Calciferole) kann vom Menschlichen Organismus, durch Cholesterin und Sonneneinstrahlung unter der Haut selbst gebildet werden und wird deshalb inzwischen zu den Hormonen gezählt. 

Infos über die Geschichte der Entdeckung der Vitamine finden Sie hier.

_________

Quellen: 

Ernährung heute – Cornelia A. Schlieper
www.flexikon.doccheck.com/de/Vitamin
http://www.chemie.de/lexikon/Vitamine.html#Geschichte

Der Beitrag Vitamine – Eine kleine Einführung erschien zuerst auf The eating life.


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